Published September 2001 | Version v1
Journal article

Interventional diagnostic breast procedures

  • 1. Dept. of Radiology, The Univ. of Chicago (United States)
  • 2. Inst. fuer Radiologie, Universitaetsklinikum Charite, Berlin (Germany)

Description

The comprehensive survey describes in great detail the indications, performance, and advantages and drawbacks of the various biopsy and localization techniques available today for interventional diagnostic evaluation of lesions of the breast. (orig./CB)

Abstract (German)

Die Feinnadelaspirationszytologie ist einfach und rasch durchfuehrbar, ist jedoch insbesondere in der Hand von unerfahrenen Untersuchern mit einer relativ hohen Rate von nicht auswertbaren und falsch-negativen Befunden verbunden. Das Verfahren wird am haeufigsten bei soliden oder zystischen Herdbefunden eingesetzt, die palpabel oder sonographisch nachweisbar sind. Bei inadaequatem Zellmaterial muss eine erneute Biopsie, ggf. mit einem anderen Verfahren, erfolgen. Die Nadelstanzbiopsie ist heutzutage das Verfahren der Wahl bei mammographisch oder sonographisch sichtbaren soliden Herdbefunden. Das Verfahren ist einfach und kostenguenstig durchfuehrbar und weist bei soliden Herdbefunden eine extrem hohe Sensitivitaet und Spezifitaet auf. Bei Mikroverkalkungen sollten immer ausreichend viele Stanzen (5 und mehr) entnommen werden. Bei Stanzbiopsien besteht grundsaetzlich die Gefahr einer Unterschaetzung des histologischen Befundes (ADH statt DCIS, in situ statt invasiv). Bei Diagnose ADH in der Stanzbiopsie sollte eine Exzision des Befundes erfolgen. Die vakuumassistierte Stanzbiopsie ist besonders beeignet zur Biopsie von unklaren Mikroverkalkungen, da durch die groessere entnommene Gewebemenge eine hoehere Spezifitaet und Sensitivitaet erreicht werden kann. Fuer MR-gesteuerte Biopsien hat dieses Verfahren den Vorteil, dass die Nadel nur einmal platziert werden muss. Die stereotaktische Exzisionsbiopsie ist ein relativ teures und invasives Verfahren, das insbesondere zur diagnostischen Abklaerung von unklaren Mikroverkalkungen eingesetzt wird. Hierbei steht das Verfahren in direkter Konkurrenz zur vakuumassistierten Stanzbiopsie. Inwieweit es fuer die stereotaktische Exzisionsbiopsie wirklich ein Indikationsspektrum gibt, muss sich in der Zukunft erst noch erweisen. Die offene Exzisionsbiopsie mit diagnostischer Indikation ist in der letzten Zeit zunehmend von den perkutanen Biopsieverfahren abgeloest worden. Das Verfahren kann indiziert sein bei sehr kleinen oder schlecht zugaenglichen, thoraxwandnahen Befunden. Eine weitere Indikation sind radiaere Narben, die in toto nach mammographischer Markierung exzidiert werden sollten. (orig./AJ)

Additional details

Additional titles

Original title (German)
Diagnostische Mammainterventionen

Publishing Information

Journal Title
Radiologie up2date
Journal Volume
1
Journal Issue
3
Journal Page Range
p. 215-232
ISSN
1616-0681

INIS

Country of Publication
Germany
Country of Input or Organization
Germany
INIS RN
34000061
Subject category
S62: RADIOLOGY AND NUCLEAR MEDICINE;
Descriptors DEI
ADENOMAS; COMPARATIVE EVALUATIONS; HEALTH SERVICES; IMAGES; MAMMARY GLANDS; NMR IMAGING
Descriptors DEC
BODY; CARCINOMAS; DIAGNOSTIC TECHNIQUES; DISEASES; EVALUATION; GLANDS; NEOPLASMS; ORGANS; SOCIAL SERVICES