Published March 2003
| Version v1
Journal article
Radiological diagnosis of lesions of intervertebral discs
Creators
- 1. Institut fuer Klinische Radiologie, Universitaetsklinikum Muenster (Germany)
- 2. Institut fuer Radiologie und Neuroradiologie, Klinikum Aschaffenburg (Germany)
Description
During their life, intervertebral discs undergo degenerative changes which need not necessarily become lesions. Conventional X-rays do not provide information on the condition of the intervertebral discs, so MRT or CT are recommended as primary techniques as they are non-invasive. Invasive methods like myelography and especially discography should not be used unless a case is highly problematic. In infants with pains in the back, MRT should be carried out as early as possible as there is nearly always an organic cause. (orig.)
Abstract (German)
Die Bandscheibe ist im Laufe des Lebens degenerativen Veraenderungen unterworfen, die klinisch zu Beschwerden fuehren koennen, aber nicht fuehren muessen. Konventionlle Roentgenaufnahmen lassen zwar die Hoehenminderung des Bandscheibenfachs und begleitende knoecherne Veraenderungen erkennen, nicht aber den Zustand der Bandscheibe selbst. Die Beurteilung der Bandscheibe und des Knochens gelingt mit der CT, die parallel zum Bandscheibenfach durchgefuehrt wird. Mit der MRT sind die knoechernen Veraenderungen etwas schlechter als mit der CT zu beurteilen, dafuer koennen die Bandscheibe, der Kapsel-Band-Apparat, das Rueckenmark und der uebrige Spinalkanalinhalt wesentlich besser beurteilt werden. Die paravertebralen Weichteilstrukturen lassen sich mit beiden Schnittbildverfahren gut beurteilen. An der HWS ist die CT nach Myelographie (pm CT) gegenueber der MRT in einigen Faellen ueberlegen, da Kombinationen von weichen und harten (verknoecherten) NPP nicht selten sind. Dagegen abzuwaegen ist die Invasivitaet der Myelographie mit ihren (wenngleich relativ geringen) Risiken. Entschliesst man sich also zur bildgebenden Bandscheibendiagnostik nach eingehender Anamneseerhebung, klinischer Untersuchung und moeglicherweise frustraner Therapie oder klinischer Verschlechterung, sollte man beruecksichtigen, dass konventionelle Roentgenaufnahmen wenig zur Beurteilung der Bandscheibe beitragen. Von den weit aussagekraeftigen Schnittbildverfahren empfiehlt es sich, zunaechst die nichtinvasiven einzusetzen, also MRT oder CT. Die invasiven Verfahren wie die Myelographie und besonders die Diskographie bleiben Problemfaellen vorbehalten. Kinder mit Rueckenschmerzen sollten bei Beschwerdepersistenz fruehzeitig eine MRT-Untersuchung erhalten, da bei ihnen in der Regel eine organische Ursache fuer die Beschwerden besteht. (orig.)Additional details
Additional titles
- Original title (German)
- Radiologische Diagnostik von Bandscheibenlaesionen
Publishing Information
- Journal Title
- Radiologie up2date
- Journal Volume
- 3
- Journal Issue
- 1
- Journal Page Range
- p. 37-56
- ISSN
- 1616-0681
INIS
- Country of Publication
- Germany
- Country of Input or Organization
- Germany
- INIS RN
- 36072313
- Subject category
- S62: RADIOLOGY AND NUCLEAR MEDICINE;
- Descriptors DEI
- HISTORICAL ASPECTS; NMR IMAGING; PAIN; PATHOLOGICAL CHANGES; SKELETAL DISEASES; VERTEBRAE
- Descriptors DEC
- BODY; DIAGNOSTIC TECHNIQUES; DISEASES; ORGANS; SKELETON; SYMPTOMS